Master für alle! - Juso HSG Köln ist froh über Positionierung der KölnSPD

31. August 2010 von Michael

Die Juso-Hochschulgruppe an der Universität zu Köln findet die Positionierung der KölnSPD, einen Rechtsanspruch auf Masterplätze bundesweit festzuschreiben, richtig und wichtig. “Wir haben hier in Köln an der WiSo-Fakultät nun gesehen, was passiert, wenn man die Verantwortung für die Studierenden alleine den Hochschulen überlässt”, stellt Michael Sievers, Vorsitzender der Juso-Hochschulgruppe, fest. Auf ihrem Parteirat hat die Kölner SPD einen entsprechenden Antrag der Jusos beschlossen und an den Außerordentlichen Bundesparteitag am 26. September in Berlin verwiesen.

Im Zuge der jüngsten Geschehnisse zur Vergabe der Masterplätze in Betriebswirtschaftslehre, war die Diskussion aktuell geworden. “Die Fakultät ist hier unverantwortlich mit den Studierenden umgegangen. Die Studierenden brauchen Rechtssicherheit, damit sie sich in ihrer Lebensplanung auf die Zeit über den Bachelor hinaus einstellen können”, fordert Jan S. Weber, Mitglied des Vorstandes der Juso-Hochschulgruppe.

“Frau Schavan ist hier gefragt. Sie versprach den Studierenden im letzten Jahr die Möglichkeit auf ein Masterstudium, gefolgt ist dem nichts. Dies darf nicht so bleiben!” so Sievers abschließen.

Den vollständigen Antragstext findet ihr unter: Wer wir sind! Unterpunkt: Anträge

Juso-HSG-Treffen

28. Juni 2010 von Michael

Titel: Juso-HSG-Treffen
Ort: Hellers Brauhaus
Beschreibung: Monatliches Treffen der Juso HSG
Startzeit: 19:00
Date: 2010-06-30

PM: Studiengebühren abschaffen!

14. Juni 2010 von Michael

Die Hochschulgruppen Jusos, campus:grün und Linke.SDS an der Universität Köln rufen SPD, Grüne und Linkspartei in Nordrhein-Westfalen auf, gemeinsam ihre Wahlversprechen wahr zu machen und somit Studiengebühren sofort und vollständig abzuschaffen. Eine entsprechende Initiative müsse bei der ersten ordentlichen Sitzung des Landtages in die Wege geleitet werden.

Michael Sievers erklärt für die Juso-Hochschulgruppe: „Studiengebühren fördern die soziale Selektivität im Bildungssystem, wie durch die 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks belegt. Wir wollen den Ausschluss von Menschen aus einkommensschwachen Familien nicht länger hinnehmen. Daher rufen wir die drei Parteien auf, dem hessischen Beispiel zu folgen und die Studiengebühren abzuschaffen unabhängig von Koalitionsverhandlungen und noch vor der Neubildung einer Landesregierung oder eventuellen Neuwahlen.“

“Wir haben nun endlich die Möglichkeit, Studiengebühren abzuschaffen. Studiengebühren erschweren gesellschaftliches und politisches Engagement der Student_innen, da diese in starke Bedrängnis geraten, die über Studium und Nebenjobs hinausgehende Aktivitäten nicht erlaubt. Eine soziale und demokratische Gesellschaft bedarf aber genau solchen Engagements.” ergänzt Johanna Glaser von campus:grün köln.

Katharina Sass von Die Linke.SDS Köln betont: „Gerade in globalen Krisenzeiten müssen gegen die Kommerzialisierung von Bildung und Wissenschaft Bedingungen dafür geschaffen werden, dass diese ihr emanzipatorisches Potential entfalten und verantwortungsvoll zu Problemlösungen und einer positiven gesellschaftlichen Entwicklung beitragen können.“

Am 9. Mai wurden Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen in jeglicher Form abgewählt. Jetzt gelte es aus der parlamentarischen Mehrheit auch eine reale Mehrheit zu machen und diesen politischen Unsinn endlich zu beenden.

Nächste StuPa-Sitzungen

24. Mai 2010 von Michael

Die nächsten Sitzungen des Studierendenparlaments finden von Montag (07.06.2010) bis einschließlich Mittwoch (09.06.2010) statt. An allen drei Tagen beginnen die Sitzungen um 20:00 Uhr und finden im Kurt-Alder-Hörsaal im Chemischen Institut statt.

Die Sitzungen des StuPa sind wie immer öffentlich, Interessierte sind daher immer willkommen.

Auf der Tagesordnung steht diesmal die Haushalts- und die Antragsberatung.

Neuer Bildungsstreikaufruf - Aktionstag am 09.06.2010

24. Mai 2010 von Michael

Am 09. Juni wird im Rahmen des Bildungsstreiks ein Aktionstag stattfinden. Da sich an diesem Tag auch der neugewählte Landtag in NRW konstituiert, ist es besonders wichtig an den Aktionen teilzunehmen, denn es gibt eine parlamentarische Mehrheit für die Abschaffung der Studiengebühren und die Verbesserung der Bildungssituation in NRW.

Die Demo am 09.06 beginnt um 09:45 am Albertus-Magnus-Platz.

Hier der Aufruf zum Aktionstag:

JETZT AUF DIE STRAßE – für eine Schule für alle, gebührenfreie Bildung und mehr betriebliche  Ausbildungsplätze!

Bei der Landtagswahl hat die Mehrheit in NRW der neoliberalen Politik eine Absage erteilt. Dies ist auch auf die Proteste und die Überzeugungsarbeit des Bildungsstreiks zurückzuführen. Als breites Bündnis von Schülerinnen, Studierenden und Auszubildenden treten wir für emanzipatorische Bildung ein: Diese soll die Entwicklung der Lernenden fördern und durch kritischen Gesellschaftsbezug und solidarisches Lernen alle befähigen, für eine humane, demokratische und sozial gerechte Entwicklung zu wirken sowie zu einer Lösung der gegenwärtigen gesellschaftlichen Krise beizutragen. Selektion, Verwertung sowie Leistungs- und Konkurrenzdruck im Dienste privatwirtschaftlicher Profite stehen dem entgegen.

JETZT AUF DIE STRAßE – Bildung für alle statt Sparpolitik!

Aufgrund der sich zuspitzenden Wirtschaftskrise fordern einige PolitikerInnen einen harten Sparkurs auf Kosten der Bevölkerung, die diese Krise nicht verursacht hat. Wir fordern den neu gewählten Landtag auf, sich gegen die Sparpolitik zu wenden und sich stattdessen für eine bedarfsdeckende öffentliche Finanzierung des Bildungssystems und die Stärkung des Sozialstaats einzusetzen.

Für einen echten Richtungswechsel kommt es auf uns an!
Daher - JETZT AUF DIE STRAßE!

Unsere Forderungen:

  • Demokratisierung aller Bildungseinrichtungen
  • kostenfreier Zugang zu Bildung für alle – unabhängig von Herkunft, sozialer Lage, Geschlecht und Behinderung – u.a. Studiengebühren in jeder Form sofort abschaffen
  • Eine Schule für Alle, die auf die individuellen Bedürfnisse der SchülerInnen eingeht und soziale Gleichheit garantiert
  • Mehr Geld für eine bedarfsgerechte öffentliche Finanzierung des Bildungssystems
  • Einfluss der privaten Wirtschaft und der Bundeswehr an Schule und Hochschule beenden
  • selbstbestimmtes Lernen statt starrem Zeitrahmen, Leistungsdruck und Konkurrenzdruck – Bachelor/Master in der jetzigen Form abschaffen
  • Abschaffung von Kopfnoten und Turbo-Abi
  • Erhöhung der Anzahl der Studien- und betrieblichen Ausbildungsplätze, so dass jede/r Jugendliche ihre/seine Berufswahl frei treffen kann
  • Abschaffung von prekären Arbeitsverhältnissen, sowie von Zeit- und Leiharbeit
  • Umlagefinanzierung für Ausbildungsplätze – „Wer nicht ausbildet, muss zahlen!”
  • Unbefristete Übernahme von Auszubildenden nach Beendigung der Lehre in ein Vollzeitarbeitsverhältnis im erlernten Beruf
  • Hochschulzugangsberechtigung mit dem Abschluss der Ausbildung